Sieben verschiedene Präsentations-Stile

25. Juli 2015

Präsentieren

Die größten Ängste …

Wer sind Sie, wenn Sie präsentieren? Wie wirken Sie? Unsicher, souverän, überzeugend, dynamisch, witzig? Selbst, wenn Sie glauben, ganz genau zu wissen, wie Sie bei anderen ankommen, werden Sie so manche Überraschung erleben, wenn Sie einmal ein ehrliches Feedback einholen. Das, was andere von uns wahrnehmen, entspricht nur teilweise dem, was wir glauben über uns zu wissen.

Sieben verschiedene Arten zu präsentieren

  1. Der autoritäre Vortragsstil

Meist verkörpern ältere Redner dieser Stil. Sie sind fachlich versiert und kommunikationstechnisch wenig geschult. Sie lehren und reden von der Kanzel. Dabei erwarten sie, dass das Publikum zuhört. Entzieht es sich der Aufmerksamkeit, reagieren Sie von „oben herab“, verweisen den Zuhörer des Raumes oder ignorieren ihn.

2.Der kooperative Präsentationsstil

Der Redner bezieht das Publikum in seine Rede mit ein. Er erkundigt sich nach Erfahrungen, Meinungen, Anregungen. Die Präsentation entwickelt sich mit dem Publikum. Gefahr ist eine zu große Abhängigkeit von den Zuhörern.

3.Der Laissez-Faire-Stil

Hierbei handelt es sich um die extreme Ausprägung des kooperativen Stils. Der Präsentator stellt sich ausschließlich auf die Reaktionen und die Mitarbeit des Publikums ein. Dies kann zu Chaos führen.

4.Der Diskussions-Stil

Themen werden in geführten Diskussionen mit der Gruppe erarbeitet. Dies macht Sinn, solange es sich um Schulungen handelt, bei Verkaufspräsentationen bieten sich Diskussionen erst am Ende des Vortrags an.

5. Der technisch-sachliche Stil

Zahlen und Fakten über alles: Oft lieben Präsentatoren mit naturwissenschaftlichem Hintergrund Vorträge, die inhaltlich überladen sind und Laien überfordern.

6. Der Erleben- und Mitmachen-Stil

Der Gegenpol zum technisch-sachlichen Vortrag: Hier sucht der Präsentator das Publikum in den Bann des Erlebens zu ziehen. Dies geschieht durch Spiele oder Gruppenarbeit, aber auch die Motivationskunst des Redners.

7.Die gute Mischung

…ist bei den meisten Vorträgen das Beste. Je nach Präsentations-Situation und -Ziel können Sie einzelne Stile mehr in den Vordergrund rücken. Beispiel: Wenn Sie ein Fachgremium davon überzeugen möchten, Gelder für ein Projekt zu bewilligen, müssen Sie keine Spiele veranstalten, sondern können sich auf die inhaltliche Überzeugungsarbeit konzentrieren. Neue, ungewöhnliche Erfahrungen machen Menschen jedoch besser selbst – überall, wo es ums Erleben geht, sind Übungen und Spiele wichtig. Eine Gruppe von 200 desinteressierten Zuhörern müssen Sie inhaltlich packen können. Gleichzeitig kann es auch einmal nötig sein, gegen extreme Störer autoritär vorzugehen.

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